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4. Auflage der Klassik-Rallye "Hamburg-Berlin" Kopf-an-Kopf Duell zw. Jürgen Vogel u. Sönke Wortmann

SO, 29 MAI 2011

Schauspieler Jürgen Vogel auf einem E-TYPE Serie I von 1961 und Regisseur Sönke Wortmann auf einem
Range Rover Baujahr 1981 zählten zu den vielen prominenten Teilnehmern der zum vierten Mal ausgetragenen
Klassik-Rallye "Hamburg-Berlin" (26. - 28. Mai). Nach einem Prolog rund um Hamburg waren die über 180 Teilnehmer seit Freitag auf einer zweitägigen Reise, die sie durch sechs Bundesländer und über 700 Kilometer bis in die Bundeshauptstadt führte. Unter der Bewerbung von
Land Rover zusätzlich dabei war ein Ur-Ahn des Defender, ein 50 PS starker Land Rover Serie I Baujahr 1949.

Die "Hamburg-Berlin" gehört mittlerweile zu den größten Veranstaltungen ihrer Art in Deutschland; organisiert wird die Gleichmäßigkeits- und Zuverlässigkeitsfahrt von AUTO BILD Klassik. Startberechtigt sind Fahrzeuge bis Baujahr 1989; Senior der diesjährigen Auflage war ein Hispano-Suiza Baujahr 1921 mit 6,6-Liter-Motor, gesteuert von der knapp 74jährigen Berliner Motorsportlegende Heidi Hetzer.

Zur hohen Attraktivität der Rallye trägt die immer wieder hohe Zahl prominenter Starter aus Film, Musikbranche und Sport entscheidend bei. In diesem Jahr waren neben Jürgen Vogel und Sönke Wortmann unter anderen Deutschrocker Peter Maffay, Panikrocker Udo Lindenberg, Eiskunstlaufprinzessin Katarina Witt, Schauspieler Ralf Herforth und Rallyelegende Rauno Aaltonen (mit Prinz Leopold von Bayern als Beifahrer) am Start.

Auf sie und alle anderen Akteure wartete eine Strecke durch die schönsten Landschaften Norddeutschlands. Von Hamburg führte sie zunächst über Lübeck an die Mecklenburgische Bucht, wo in Boltenhagen eine Mittagsrast anstand. Im Anschluss ging es weiter gen Süden zum Etappenziel Land Fleesensee im Nationalpark Müritz. Der am Samstag gefahrene Abschnitt führte über Neustrelitz, Feldberg, Groß Dölln und Bernau zum Ziel ins Meilenwerk Berlin. Abgerundet wird das stilvolle Event am Abend mit einer Abschlussgala im Berlin Grand Hyatt.

Vogels E-TYPE gehört zu den frühen Exemplaren mit verkleideten Scheinwerfern

Der rote Jaguar E-TYPE Roadster Baujahr 1961, mit dem Jürgen Vogel und der Journalist Ralf Schütze die 700 Kilometer in Angriff nahmen, hat einen 265 PS starken 3,8 Liter Reihensechszylinder unter der langen und sinnlichen Haube. Er gehört zu den ältesten noch aktiven Exemplaren des in diesem Jahr 50 Jahre alt gewordenen Sportwagen Klassikers - wovon unter anderen die unter Plexiglasabdeckungen sitzenden Scheinwerfer zeugen.

Kein Geringerer als der große Enzo Ferrari outete sich einst mit dem Lob "das schönste Auto der Welt" als Bewunderer seines britischen Rivalen. Für Jaguar selbst erwies sich der am 15. März 1961 in Genf enthüllte E-TYPE nicht nur als unbezahlbarer Image-Träger, sondern auch als kommerzieller Erfolg. In 14 Jahren setzte das Unternehmen weltweit über 70.000 Einheiten des als Coupé und Roadster erhältlichen Modells ab. So wurde der eigentlich nur für eine Kleinauflage gedachte E-TYPE zum ersten in großen Stückzahlen produzierten Vollblut-Sportler.

Wortmanns Range Rover ist eines der letzten zweitürigen Modelle

Der ursprünglich an einen italienischen Kunden ausgelieferte Range Rover Baujahr 1981 von Regisseur Sönke Wortmann und Auto Bild.de - Chefredakteur Burkhard Knopke ist eines der letzten Modelle mit zwei Türen - noch im gleichen Jahr wurde in vielen anderen Ländern bereits eine neue Version mit vier Türen und elektrischen Fensterhebern eingeführt. Der heute allgemein als Range Rover Classic titulierte Luxus-Offroader gilt als authentischer Vorläufer der heutigen SUV. Denn er vereinte luxuriöses Ambiente und gediegenen Langstreckenkomfort mit hoher Geländetauglichkeit. Der 3,5 Liter große V8 aus Aluminium leistete 135 PS und wurde von zwei Zenith-Stromberg-Vergasern gespeist; 1984 stellte Land Rover ihn auf Benzin-Einspritzung um, ehe 1989 zusätzlich der Hubraum auf 3,9 Liter stieg.

Der von 1970 bis 1996 gebaute Range Rover Serie I war das erste Großserienauto mit permanentem Allradantrieb. Der Luxusgeländewagen "made by Land Rover" basiert auf einem Leiterrahmen mit zwei Starrachsen, die sich zwischen einem Radstand von 2,54 Meter spannen. Schon 1982 konnte
Land Rover den Bau des 100.000. Range feiern.

Knurriger Landie war ein Freund aller Landwirte und zugleich Allzweckgerät

Wenn er gerade einmal nicht bei einer Zuverlässigkeits-Fahrt im Einsatz ist, genießt der bei der "Hamburg-Berlin" von Dag Rogge und Bernhard Weinbacher (Auto Bild allrad) pilotierte Land Rover Serie I ein geruhsames Pensionärs-Dasein im Land Rover Experience Center in Wülfrath. Der urige "Landie" stammt noch aus dem ersten Produktionsjahr 1949 und wurde wie alle sehr frühen Land Rover für den Einsatz in der Landwirtschaft konzipiert. Davon zeugt noch heute ein Riemenscheibenanschluss an der hinteren Stoßstange. Dank diverser anderer Kraftabnahmen rund ums Auto konnte solch ein Land Rover auch so unterschiedliche Gerätschaften wie Kreissägen oder Presslufthämmer antreiben - und wurden so zum Allzweckgerät. Das unterstrich auch eine Spill-Winde am Bug: Von der Kurbelwelle angetrieben, konnte sie bis zu 1.150 Kilo ziehen.

Die unter Obhut von Dag Rogge stehende Rarität wurde vor einiger Zeit gründlich restauriert und dabei in seinen Originalzustand zurückversetzt. Der 1,6 Liter große Vierzylinder-Benziner hat hängende Ein- und seitliche Auslassventile und leistet 50 PS. Erst 1954 wurde er von einem 2,0-Liter-Aggregat mit 52 PS abgelöst. Bei diesem zweitürigen Pick-up schützt bei Regen nur eine Plane mehr schlecht als recht die Fahrerkabine. Es dauerte aber nur bis 1950, ehe Land Rover auch eine Version mit festem Dach ins Programm aufnahm.

Beide Promis, sowohl Jürgen Vogel als auch Sönke Wortmann konnten bei der vierten Auflage eine Platzierung unter den Top 100 für sich verbuchen. Dabei entschied Schauspieler Jürgen Vogel das Jaguar Land Rover interne Duell denkbar knapp für sich:

Der E-TYPE Pilot landete auf Platz 94, Regisseur Sönke Wortmann musste sich mit Platz 95 begnügen. Der
Ur-Landy von Dag Rogge kam auf den 110. Platz in der Gesamtwertung.

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 Verbrauchs- und Emissionswerte Evoque, Freelander, Defender, Discovery, Discovery Sport, Range Rover Sport, Range Rover:

Kraftstoffverbrauch im kombinierten Testzyklus: 12,8 – 4,5 l/100km

CO2-Emissionen im kombinierten Testzyklus: 299 – 119 g/km


Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen entnommen werden, der bei allen Land Rover Vertragshändlern und bei Jaguar Land Rover Deutschland GmbH unentgeltlich erhältlich ist. Der Leitfaden ist ebenfalls im Internet unter www.dat.de verfügbar.

Jaguar Land Rover Limited: Registered Office: Abbey Road, Whitley, Coventry CV3 4LF Registered in England No: 1672070