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20 Jahre Land Rover Discovery - mehr als 900'000 Mal produziert

09.12.2009

4. Quartal 1989: Zeit grosser Umbrüche und politischer Umwälzungen. Während die Welt den Mauerfall in Deutschland bejubelt, erblickt zur gleichen Zeit ein ganz besonderer Neuling das Licht der Automobilwelt: der Land Rover Discovery. Im Jahre 2009 – zwanzig Jahre später – kann zweifellos gesagt werden, die Modellreihe Discovery hat deutliche Spuren im Allradmarkt hinterlassen. Denn mit seiner Flexibilität, seiner Vielseitigkeit und Wirtschaftlichkeit ist der Land Rover Discovery rund um den Globus für viele Autofahrer zum unverzichtbaren Begleiter geworden. Für Familie und Freizeit, für die Arbeit, für Aktive und Abenteuerlustige. Und dies gilt mehr denn je für die vierte Discovery-Generation, die in diesem Herbst ihr Debüt gab.

Arbeitstier, Zugmaschine, Statussymbol, Rettungsfahrzeug, Schlammwühler, Personentransporter, Reisemobil. Nur wenige Autos können für sich in Anspruch nehmen, derart viele Rollen perfekt und zuverlässig auszufüllen. Der Land Rover Discovery gehört ganz sicher in diese Aufzählung – meisterte er doch überall auf der Welt diese und viele weitere Herausforderungen mühelos. In den zwei Jahrzehnten seit seiner Präsentation im Herbst 1989 hat sich der Discovery einen unvergleichlichen Status als wahrer Vielzweck-Geländewagen erarbeitet, ganz nach dem Motto „one for all – all in one".

Dabei war der Anspruch des Discovery bei seiner Premiere etwas bescheidener. Ursprünglich sollte er nämlich „nur" eine Lücke füllen – und zwar jene zwischen den beiden damals einzigen Modellen aus dem Haus Land Rover: der eher raubeinigen und nutzorientierten Allradikone Defender und dem auch damals schon luxuriösen Range Rover. Aus dem „Lückenfüller" des Jahres 1989 entwickelte sich während der zurückliegenden 20 Jahre ein weltweiter Verkaufsschlager mit bis heute mehr als 900 000 in 91 Ländern vermarkteten Exemplaren.

Land Rover Managing Director Phil Popham ist denn auch voll des Lobes für den Jubilar: „Den Discovery zeichneten von Anfang an innovatives Design ebenso aus wie hoch entwickelte Technik. So besass er als erster Offroader überhaupt Doppel-Airbags und führte darüber hinaus wegweisende Lösungen wie Diesel-Direkteinspritzung oder Terrain Response ein. Daher wundert es uns nicht, dass der Discovery auf der Welt wohl der am meisten geschätzte und am vielseitigsten genutzte SUV ist."

Dank intensiver Modellpflege immer in Bestform

Ein Grund für den seit 20 Jahren dauernden Erfolgsweg des Discovery ist die konsequente Modellpflege, die ihm die Land Rover-Verantwortlichen gönnten. So wurde er rasch den Ansprüchen von Familien und aktiven Menschen angepasst – und erhielt zudem das hohe Komfortniveau, das die zunehmend anspruchsvollere Käuferschaft erwartete. Dazu zählten schon 1994 Top-Modellversionen mit Lederausstattung und Holzeinlagen oder die ausge-klügelte Heizung und Klimatisierung, die den höchst unterschiedlichen Anforderungen in allen Erdteilen gerecht wurde. Der heute angebotene Discovery 4 setzt dieses Konzept in modernster Form um – mit einer klar strukturierten und dennoch schicken Passagierkabine für bis zu sieben Mitfahrer, mit benutzerfreundlichen Technologien und einer umfangreichen Komfortausstattung.

Ein weiteres Markenzeichen des Discovery ist sein unverwechselbares Karosseriedesign. Bereits die erste Baureihe führte 1989 charakteristische Elemente ein, wie die „Alpine"-Fenster in Kopfhöhe oder die Stufe im Dach vor dem Fondabteil. Der aktuelle Modelljahrgang knüpft an diese Tradition an, indem er ein betont geometrisches Styling mit unverwechselbaren Merkmalen wie der asymmetrisch geteilten, praktischen Heckklappe oder der besonders grosszügigen Verglasung kombiniert.

Das Design ist jedoch beim Discovery anders als bei vielen Wettbewerbern kein Selbstzweck. Schliesslich wurde jede Auflage der Baureihe von innen nach aussen entwickelt – immer mit Blick auf eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten. Zwingend dazu zählt von je her eine hohe Zugkraft. Deshalb findet der Discovery gerade unter Reitern, Motorsportlern, Caravan- oder Bootsbesitzer reichlich Liebhaber. Wie ernst Land Rover seine Kunden nimmt, zeigt beispielsweise die Tatsache, dass die kürzlich präsentierte neue Generation um Ausstattungsdetails wie ein Anhängerstabilitätssystem oder eine Manövrier- und Ankoppelhilfe ergänzt wurde.

Modernste Technologie für Souveränität auf jeder Piste

Schon seit dem Jahr 2004 besitzt der Discovery zudem eine Technologie, die seinen Ruf als Universalgenie nachhaltig fördert. Als erstes Land Rover-Modell erhielt er das „Terrain Reponse"-System, das alle relevanten Fahrzeugsysteme automatisch an die jeweiligen Verhältnisse angleicht. Dem Piloten bleibt dabei per Drehknopf in der Mittelkonsole die Wahl zwischen den verschiedenen Strassen- und Terraingegebenheiten, den Rest erledigt hoch entwickelte Elektronik. Als weitere Helfer bei der Bewältigung selbst schwierigster Passagen hat der Discovery 4 zudem Systeme wie die patentierte Bergabfahrhilfe HDC an Bord, die in der aktuellen Generation um ein innovatives Bremskraft-Entriegelungssystem ergänzt wurde.

Absolut auf der Höhe der Zeit befindet sich der Discovery 4 ebenfalls mit seiner Motorisierung – einem neuen, kraftvollen wie effizienten 3,0-Liter-TDV6-Turbodiesel der bereits die Norm Euro 5 erfüllt. Mit einem kombinierten Verbrauch von 9,3 Litern pro 100 Kilometer zeigt das mit einer Sechsstufenautomatik kombinierte Triebwerk eine für diese Fahrzeugklasse bemerkenswerte Wirtschaftlichkeit.

Bilder zum Herunterladen unter: www.medialandrover.com

Safenwil, 9 Dezember 2009

 

Land Rover Discovery – Modellgeschichte

1989: Vorstellung der ersten Modellgeneration auf der IAA in Frankfurt/Main –

zunächst nur als Dreitürer

1990: Einführung der fünftürigen Version

1994: Umfassendes Facelift

1994: Markteinführung in den USA

1995: Erstmals mehr als 100 000 pro Jahr gefertigte Discovery

1998: Präsentation der zweiten Modellgeneration

2004: Premiere der dritten Auflage

2009: Vorstellung der vierten Discovery-Generation, die in den USA als LR4 vermarktet wird

 

Verkäufe weltweit per Ende Oktober 2009: 903 098

20 Fakten zum Land Rover Discovery

1 Das Design des Discovery hat sich über vier Modellgenerationen evolutionär entwickelt. So verweist die charakteristische Stufe in der Dachlinie des aktuellen Jahrgangs auf das Styling des ersten Discovery. Er erhielt damals diese Stufe, um den Passagieren im Fond mehr Kopffreiheit zu verschaffen.

2 Von der ersten Discovery-Generation wurden in neun Jahren 392 443 Einheiten gebaut – durchschnittlich 43 604 pro Jahr. Der zweite Discovery kam in sechs Jahren auf 278 570 Fahrzeuge und einen Jahresschnitt von 46 428. Die dritte Generation schliesslich rollte fünf Jahre lang mit im Schnitt 44 011 Einheiten vom Band und erreichte eine Gesamtproduktion von 220 057 Fahrzeugen.

3 Effizienz und Wirtschaftlichkeit zeichnen die Versionen des Discovery mit Dieselantrieb in besonderer Weise aus. So geht der neue 3,0-Liter-TDV6 dank modernster Common-Rail-Technik besonders sparsam mit dem Kraftstoff um. Diese Leistung hat Tradition – besass doch beispielsweise der TDi der ersten Discovery-Generation die damals neuartige Direkteinspritzung, während die Nachfolgereihe mit hochmodernen elektronisch gesteuerten Einspritzdüsen aufwarten konnte.

4 Die ersten Discovery-Modelle des Jahres 1989 besassen drei Türen. Ein Jahr später folgte dann der besonders familientaugliche Fünftürer. Bei der zweiten Modellgeneration gab es nur noch fünftürige Versionen.

5 Tief in den Genen des Land Rover Discovery verankert sind seine hervorragenden Sichtverhältnisse. Nicht zuletzt die erhöhte Sitzposition verschafft Fahrer und Passagieren eine ausgezeichnete Rundumsicht. Der aktuelle Discovery der vierten Generation kann sogar noch mehr: Die fünf Minikameras des Surround-Kamerasystems erfassen praktisch jeden Winkel rund um das Fahrzeug.

6 Die allerersten Vorserien-Discovery mussten ihre Scheinwerfer noch mit einem „Freight Rover" genannten Lieferwagen und die Heckleuchten mit dem Austin Maestro teilen. Zu Produktionsstart allerdings waren diese Komponenten gegen Lampen mit Land Rover-Logo getauscht.

7 Im Rahmen der Modellentwicklung der dritten Discovery-Generation schickte Land Rover nicht weniger als 75 Prototypen in die entlegensten und herausforderndsten Gegenden der Erde. Bei Temperaturen zwischen plus 50 und minus 30 Grad mussten sie ihre Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit beweisen.

8 Die Gestaltung der Fahrzeugflanken des ersten Discovery mit dreitüriger Karosserie galt damals als Beispiel für besonders gelungenes Autodesign. Das Styling wurde dann mit den Überarbeitungen der Jahre 1992 und 94 neuen Designentwicklungen angepasst.

9 Als Symbol für den Abenteuergeist von Land Rover im Allgemeinen und den Discovery im Besonderen steht die berühmte „Camel Trophy". Zwischen 1990 und 97 bestritt der Discovery auf allen Erdteilen die legendäre Abenteuertour, die als „Allrad-Olympiade" galt.

10 1993 nahmen die Ingenieure von „Land Rover Special Vehicles" den dreitürigen Discovery erstmals zur Grundlage für die Entwicklung einer Transporter- oder Van-Version. Auch von den drei folgenden Modellgenerationen wurden kommerzielle Ableger auf die Räder gestellt.

11 Zur Feier des 60-jährigen Markenjubiläums von Land Rover spendete das Unternehmen im Sommer 2008 passenderweise 60 Fahrzeuge an das britische Rote Kreuz und seine Schwesterorganisationen in aller Welt. Der Discovery bestritt dabei den Löwenanteil der Spenden.

12 Zur Serienausstattung des ersten Discovery-Modells gehörte eine dem Design der Sitzpolster angepasste Umhängetasche, die an der Mittelkonsole fixiert werden konnte – heute ist dieses Detail eine gesuchte Rarität unter Land Rover-Enthusiasten.

13 Nach ihrer Premiere im Jahr 2004 errang die dritte Discovery-Auflage nicht weniger als 111 Preise und Auszeichnungen.

14 Die Modellgenerationen 3 und 4 sind mit elektronisch gesteuerter Luftfederung bestückt, die sowohl auf wie abseits der Strassen für ein Höchstmass an Komfort und Stabilität bürgt. In den ersten beiden Generationen waren Starrachsen mit Schraubenfedern zum Einsatz gekommen.

15 Der längste Discovery der ersten Auflage besass einen Radstand von 116 Zoll (2964 Millimeter) und diente vor allem als Notarzt- und Rettungswagen.

16 Das viermillionste Fahrzeug aus Land Rover-Produktion war ein Discovery. Er ging am 8. Mai 2007 als Spende an die „Born Free Foundation", einen der Partner von Land Rover im Umwelt- und Naturschutz.

17 Zwischen 1994 und 96 wurde der Discovery in Japan unter dem Namen Honda Crossroad vermarktet. Er trug zwar die Markenzeichen des damaligen Land Rover-Allianzpartners, war aber ansonsten identisch mit dem Originalmodell.

18 Als erstes Land Rover-Modell nutzte der Discovery bei seiner Entwicklung in vollem Umfang CAD-Technologie. So wurde die Karosserie komplett im Computer simuliert, um die Entwicklung von Prototypen und Werkzeugen deutlich zu beschleunigen.

19 Eine helle und luftige Atmosphäre kennzeichnen alle Discovery-Kabinen. Seit 20 Jahren werden die Passagiere mit einer grossflächigen Verglasung und Details wie den charakteristischen „Alpine"-Fenstern verwöhnt. In der aktuellen Generation sorgt zudem ein riesiges Sonnendach mit drei Glasflächen für zusätzliche Lichtblicke.

20 Codename der ersten Discovery-Entwicklung in den 80er-Jahren war „Project Jay" (Projekt Eichelhäher). Aus Gründen der Geheimhaltung versah Land Rover neue Baureihen mit Namen aus der Tier- oder Vogelwelt.

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